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Kategorie: Belletristik

Karl Ove Knausgård: Der Morgenstern (2022)

Mit knapp 900 Seiten ist dieses Buch, auch inhaltlich, kein Leichtgewicht. Aber es lohnt sich – sehr! Als Skandinavien-Fan ist allein schon die Tatsache, dass nicht nur der Autor Norweger ist, sondern auch die Geschichte in seinem Heimatland spielt eine Leseprobe wert gewesen. Und es entfaltet sich sehr schnell ein Sog, aus dem ich nur schwer entrinnen konnte.

Ilona Jerger: Und Marx stand still in Darwins Garten (2018)

Für Menschen die auch gerne dicke, wissenschaftliche Biografien lesen ist dieses Buch vielleicht eher schwierig. Aber für Menschen mit bisher kaum Zugang zu Karl Marx und Charles Darwin, könnte die Lektüre dieses Buches ein toller Einstieg sein. Die Autorin Ilona Jerger beschreibt ein fiktives Treffen von Marx und Darwin in London und lässt beide über wichtige Themen ihrer Werke diskutieren. Das Buch ist durchweg unterhaltsam, ohne zu abwegig und albern zu werden. Empfehlung!

Tino Hanekamp: So was von da (2011)

Die Lektüre dieses Buches liegt schon einige Jahre zurück und ich kann mich dennoch genau an das Gefühl beim Lesen erinnern. Es war wie ein Rausch. Und genau das ist auch ein Wort, welches die Geschichte gut beschreibt, deren Zeuge man hier wird.

Emmanuel Carrère: Yoga (2022)

Wow! In „Yoga“ (2022) beschreibt der französische Autor Emmanuel Carrère, wie aus der Idee ein Buch über seine Erfahrungen mit Yoga zu schreiben, eine abenteuerliche und durch Extremerfahrungen geprägte Reise wird. Am Ende steht eben kein Buch über Yoga als Gesundheitspraxis, sondern ein auto-fiktionaler Roman über Sehnsucht, Angst, Liebe, Krankheit und Beziehungen.

Christian Kracht: Faserland (1995)

Aktuell mit seinem neusten Roman und Bestseller „Eurotrash“ wieder in aller Munde: Christian Kracht. Ich selbst habe es noch nicht gelesen aber kann jedem sein 1995 erschienenen Debut-Roman „Faserland“ ans Herz legen.

Special: Top Historische Romane

Historische Romane sind wie Birnen (für mich). Sehen von außen alle sehr gleich aus. Erst wenn man reinbeißt, weiß man ob man sie mag. In diesem Beitrag drei meiner Liebelings-Romane aus diesem Genre.

G. Simsion: Die Rosie-Buchreihe

Normalerweise reicht solch ein Satz in der Beschreibung eines Buches, um es gar nicht erst aufzuschlagen: „Der große Bestseller über den unwahrscheinlichsten romantischen Helden aller Zeiten.“ Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich habe alle drei Teile dieser Buchreihe extrem gerne gelesen und mich sehr gut unterhalten gefühlt.

Anthony Doerr: Wolkenkuckucksland (2021)

Wahnsinns Roman! Dieses Buch war für mich eine echte Reise im allerbesten Sinne. Unglaublich fesselnde und berührende Geschichte, super schön geschrieben. Die Leben von verschiedenen Menschen in verschiedenen Zeitalter werden miteinander zu einem roten Faden verwoben.

Marc Elsberg: Gier (2019) & Der Fall des Präsidenten (2021)

Heute empfehle ich gleich zwei Bücher. Der Autor dürfte vielen schon bekannt sein. Der Österreicher Marc Elsberg schafft es immer wieder auf die Bestsellerliste und das meiner Ansicht nach zurecht. In den letzten Wochen habe ich diese beiden Romane von ihm gelesen und fand beide sehr gut.

Rainer Maria Rilke: Briefe an einen jungen Dichter (1929 / 2019)

Hier entfaltet sich in Form eines kurzen Briefwechsels die faszinierende Denkwelt des 1875 in Prag geborenen Lyrikers. Adressat ist der junge, literarisch interessierte, Offiziersanwärter Franz Xaver Kappus. Die Antworten zu denen Kappus Briefe Rilke gedrängt haben, haben mich tief berührt und zeigen einmal mehr, dass wenn es um den Umgang mit den Höhen und Tiefen des Lebens geht auch in den Gedanken längst vergangener Generationen ein Reichtum steckt.

Mark Sullivan: Unter blutrotem Himmel (2019)

Protagonist dieses Romans ist Pino Lella, ein italienischer Jugendlicher der kurz vor und während des zweiten Weltkrieges auf einen Schlag erwachsen werden muss. Die ganze Geschichte spielt in und um Mailand und basiert auf einer wahren Begebenheit. Wie bei vielen Büchern und Geschichten deren historische Kontext der Krieg ist wird auch hier wieder deutlich wie nah Verzweiflung und Hoffnung, Liebe und Hass, und Leben und Tod beieinander liegen.

Philip P. Peterson: Paradox (2015)

Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regeln. Dieser Beitrag ist so ein Fall. Es geht nämlich um einen Roman aus der Kategorie „Science Fiction“. Ich kann mit diesem Genre relativ wenig anfangen. „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ hat mich aber in eingesogen und nicht losgelassen.

Robert Harris: Cicero Trilogie (2006-2015)

In diesem Beitrag geht es nicht nur um 1 sondern gleich 3 Bücher, nämlich die Trilogie von Robert Harris rund um die historische Person Marcus Tullius Cicero.

Mitch Albom: Dienstags bei Morrie – Die Lehre eines Lebens (1997)

Dieses Buch aus dem Jahre 1997 dürfte vielleicht dem ein oder anderem schon bekannt sein, ich möchte es dennoch noch einmal empfehlen. Zugegeben: Würde es nicht auf einer echten Begebenheit beruhen, würde ich es vielleicht eher nicht hier empfehlen aus Angst in die Ecke „idealisierend, kitschig, Hollywood-Literatur“ gestellt zu werden. Aber hier sind wir🙂 Es ist ein Buch über das Sterben – oder über das Leben?

Min Jin Lee – Ein einfaches Leben (2018)

Wenn ein Verlag mit dem O-Ton von Barack Obama wirbt, kann man das nicht mehr als Geheimtipp verkaufen. Aber ich möchte „Ein einfaches Leben“ (2018) von Min Jin Lee hier trotzdem mal festhalten, denn für mich war das eine eher ungewöhnliche Lektüre.

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