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Kategorie: Sachbuch

John Green: Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen? (2021)

“Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?” ist eine Sammlung von kurzen Texten, die sich jeweils einen Aspekt unserer modernen Zeit widmen. Mit einem Augenzwinkern versieht der Autor John Green jedes Thema am Ende mit einer Bewertung auf einer Skala von 1 bis 5 Sterne – so wie man es in dem Internetzeitalter eben macht.

Tom Odell: Herrschaft – Die Entstehung des Westens (2021)

Tom Holland arbeitet sich in diesem Buch durch wichtige Stationen dessen was wir heute als “Der Westen” oder “westliche Zivilisation” beschreiben. Bei so einem langen Zeitraum ist klar, dass dies nur möglich ist, wenn man eine bestimmte “Brille” aufsetzt, durch die sich ergibt was relevant ist und was nicht. Diese “Brille” ist in diesem Buch die christliche Kirchengeschichte.

Erich Fromm: Haben oder Sein (1976)

Dieses Buch ist tatsächlich eines wo ich sagen würde: Muss man gelesen haben. Denn der Sozialpsychologe seziert präzise zwei grundlegend verschiedene Existenzweisen mit denen man durchs Leben gehen kann – die des “Habens” und die des “Seins”.

Jia Tolentino: TrickMirror (2021)

“TrickMirror” ist eine Sammlung von neun scharfzüngigen und höchst relevanten Essays der amerikanischen Kulturkritikerin des New Yorker Jia Tolentino. Der deutsche Untertitel lautet “Über das inszenierte Ich” und wird dem Inhalt tatsächlich mehr als gerecht, denn der gemeinsame Nenner aller Essays ist die Frage nach der Identität in unserer modernen Welt.

G. A. Cohen: Sozialismus. Warum nicht? (2009)

Im Rahmen meines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums ist mir dieses Büchlein in die Hände gefallen. Aber halt, keine Angst, es handelt sich hier nicht um reine Fach-Lektüre. Denn hier geht es nicht um trockene Theorie sondern um sehr große Ideen auf denen alles fußt, was unsere Lebenswirklichkeit bestimmt.

Marie-Janine Calic: Tito – Der Ewige Partisan (2020)

Der Balkan. Was wissen wir über diese Region, über ihre Geschichte und über die Menschen dort?🤔Ich muss zugeben ich relativ wenig. Das hat sich mit diesem Buch geändert und das auf sehr kurzweilige Art und Weise. Marie-Janine Calic erzählt in “Tito: Der ewige Partisan” anhand der Biografie des jugoslawischen Führers die Geschichte Jugoslawiens.

Rutger Bregman: Im Grunde gut (2020)

Diesen Beitrag veröffentliche ich bewusst als Nachfolger meines letzten Beitrags über Volker Ullrichs Hitler-Biografie. Denn nicht nur, aber auch in Hinblick auf diese Biografie scheint folgende Frage mehr als relevant: Ist der Mensch von “Natur” aus gut oder schlecht? Wie würden wir uns in einer Welt und Situation völlig frei von Zivilisation, Kultur, Normen und Werten verhalten?
Ich finde diese Frage extrem spannend. Denn unser Verhältnis zu dieser Frage, unser Menschenbild, prägt unser Verhalten enorm. Für alle denen es ähnlich geht empfehle ich das Buch “Im Grunde gut” von Rutger Bregman (2020).

Volker Ullrich: Adolf Hitler – Die Jahres des Aufstiegs -Biographie (2013)

Hitler. Ein Name der wohl niemanden kalt lässt. Trotzdem: Die Person Hitler “zu verstehen” hat mich bisher nicht sonderlich interessiert, sicherlich auch, weil man sich in diesem Zuge mit vielen unbequemen Tatsachen der deutschen Geschichte auseinandersetzen muss, die ein unendlicher Quell von Fragen ist, die mit “Wie…?” und “Könnte…?” anfangen. Nun war es aber Zeit und ich habe genau das richtige Buch dafür gefunden.

Bertrand Russell: Eroberung des Glücks (1930)

Auch bei Literatur zeigt die Zeit was Dinge wert sind. Bücher die “alt” sind und nicht von der Bildfläche verschwinden, sollte man sich genau anschauen. ⏳ Ein Beispiel ist “Eroberung des Glücks” von Bertrand Russell. Die auf Englisch erschienene Erstauflage wurde 1930 veröffentlicht. Unglaublich wie aktuell die Worte teilweise heute sind.

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