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Kategorie: Biografien

Ilona Jerger: Und Marx stand still in Darwins Garten (2018)

Für Menschen die auch gerne dicke, wissenschaftliche Biografien lesen ist dieses Buch vielleicht eher schwierig. Aber für Menschen mit bisher kaum Zugang zu Karl Marx und Charles Darwin, könnte die Lektüre dieses Buches ein toller Einstieg sein. Die Autorin Ilona Jerger beschreibt ein fiktives Treffen von Marx und Darwin in London und lässt beide über wichtige Themen ihrer Werke diskutieren. Das Buch ist durchweg unterhaltsam, ohne zu abwegig und albern zu werden. Empfehlung!

Lea Ypi: Frei. Erwachsenwerden am Ende der Geschichte (2022)

Was bedeutet Freiheit? Dieses Buch liefert keine eindeutige Antwort, aber interessante Perspektiven auf diese Frage. Lea Ypi schreibt über ihr Aufwachsen und ihre Erfahrungen vor und nach dem Zusammenbruch des stalinistisch-kommunistischen Systems Albaniens.

J. Chang & J. Halliday: Mao (2005)

Diese fast tausend Seiten umfassende Biografie über Mao Tse-tung ist keine leichte Kost. Ich war phasenweise über das Leid geschockt, welches der erste Staatspräsident der Volksrepublik China über sein eigenes Volk gebracht hat. Das Buch folgt dem Leben des 1893 noch in einem kaiserlich-geprägten Land geborenen Mao, bis zu seinem Tod 1976.

Eric Metaxas: Bonhoeffer (2011)

Dieses Buch las ich kurz nach seiner Erscheinung 2011 und hat über Jahre hinweg in mir nachgeklungen. Sein religiös-motivierter Widerstand gegen Hitler kostete ihn 1945 im KZ Flossenbürg das Leben.

Themen-Special: Lebensführung & Selbsthilfe

Heute ein spezieller Beitrag zu Büchern, die sich um die Frage drehen wie man mit persönlichen, insbesondere auch emotionalen Herausforderungen umzugehen kann. Ich habe hier 4 Bücher zusammengestellt, die ich alle gelesen habe und die in ihrer Perspektive grundverschieden sind. Zugespitzt ein amerikanischer Blick, ein abendländischer Blick, ein fernöstlicher Blick und ein wissenschaftlich-biografischer Blick auf das eigene Erleben.

Schwartz/Perrot: Robert Koch und Louis Pasteur (2015)

Wen Wissenschaft, Geschichte und Lebensgeschichten interessieren, dem empfehle ich dieses Buch. Denn es verbindet die Geschichte Robert Kochs mit einem der bedeutendsten französischen Wissenschaftler – Louis Pasteur.

Rüdiger Nehberg: Dem Mut ist keine Gefahr gewachsen (2020)

Ich würde ja schreiben man könne nur die Hälfte glauben, was Rüdiger Nehberg in diesem Buch erzählt. Das Problem ist, dass es so verdammt viel Beweismaterial für die Geschichten gibt die er berichtet, dass man nur sagen kann: Wow. Was ein Leben. Was ein Mensch.

Christine zu Salm: Dieser Mensch war ich (2015)

Christine zu Salm hat mit „Dieser Mensch war ich“ inspirierende Nachrufe zusammengestellt die einen zum Nachdenken anregen. Sollte man lesen – umso früher umso besser.

Andrea Wulf: Alexander von Humboldt (2015)

Heute geht es um eine Biografie zu Alexander von Humboldt, einen oder vielleicht der bedeutendste deutsche Universalgelehrter und Forschungsreisende, der von 1769 – 1859 gelebt hat. Anders als…

Marie-Janine Calic: Tito – Der Ewige Partisan (2020)

Der Balkan. Was wissen wir über diese Region, über ihre Geschichte und über die Menschen dort?🤔Ich muss zugeben ich relativ wenig. Das hat sich mit diesem Buch geändert und das auf sehr kurzweilige Art und Weise. Marie-Janine Calic erzählt in „Tito: Der ewige Partisan“ anhand der Biografie des jugoslawischen Führers die Geschichte Jugoslawiens.

Werner Heisenberg: Das Teil und das Ganze (1969)

„Heisenberg“ – so nennt sich auch der Protagonist in der Serie Breaking Bad, wenn er seinen Aktivitäten im Drogengeschäft nachgeht. Das Pseudonym ist eine Huldigung an Werner Heisenberg, von dem dieses von ihm selbst verfasste Buch handelt. Der Nobelpreisträger von 1932 reflektiert hier sein Leben und Wirken. Man erhält einen faszinierenden Einblick in den Kopf eines der brillantesten deutschen Wissenschaftler in der Zeitperiode 1919 bis 1965.

Volker Ullrich: Adolf Hitler – Die Jahres des Aufstiegs -Biographie (2013)

Hitler. Ein Name der wohl niemanden kalt lässt. Trotzdem: Die Person Hitler „zu verstehen“ hat mich bisher nicht sonderlich interessiert, sicherlich auch, weil man sich in diesem Zuge mit vielen unbequemen Tatsachen der deutschen Geschichte auseinandersetzen muss, die ein unendlicher Quell von Fragen ist, die mit „Wie…?“ und „Könnte…?“ anfangen. Nun war es aber Zeit und ich habe genau das richtige Buch dafür gefunden.

Marianne Brentzel: Anna O. – Bertha Pappenheim – Biografie (2002)

🍴Biografien sind sozusagen mein Brot & Butter Geschäft. Sie nehmen den größten Teil meiner Lektüre ein. Dabei geht es meist um Männer – was sicher nichts mit der Wirklichkeit oder der Nachfrage sondern eher mit dem Angebot zu tun hat. Natürlich gibt es sie, man muss leider momentan nur noch ein bisschen tiefer graben.