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Ilona Jerger: Und Marx stand still in Darwins Garten (2018)

Für Menschen die auch gerne dicke, wissenschaftliche Biografien lesen ist dieses Buch vielleicht eher schwierig. Aber für Menschen mit bisher kaum Zugang zu Karl Marx und Charles Darwin, könnte die Lektüre dieses Buches ein toller Einstieg sein. Die Autorin Ilona Jerger beschreibt ein fiktives Treffen von Marx und Darwin in London und lässt beide über wichtige Themen ihrer Werke diskutieren. Das Buch ist durchweg unterhaltsam, ohne zu abwegig und albern zu werden. Empfehlung!

Tino Hanekamp: So was von da (2011)

Die Lektüre dieses Buches liegt schon einige Jahre zurück und ich kann mich dennoch genau an das Gefühl beim Lesen erinnern. Es war wie ein Rausch. Und genau das ist auch ein Wort, welches die Geschichte gut beschreibt, deren Zeuge man hier wird.

Lea Ypi: Frei. Erwachsenwerden am Ende der Geschichte (2022)

Was bedeutet Freiheit? Dieses Buch liefert keine eindeutige Antwort, aber interessante Perspektiven auf diese Frage. Lea Ypi schreibt über ihr Aufwachsen und ihre Erfahrungen vor und nach dem Zusammenbruch des stalinistisch-kommunistischen Systems Albaniens.

Emmanuel Carrère: Yoga (2022)

Wow! In „Yoga“ (2022) beschreibt der französische Autor Emmanuel Carrère, wie aus der Idee ein Buch über seine Erfahrungen mit Yoga zu schreiben, eine abenteuerliche und durch Extremerfahrungen geprägte Reise wird. Am Ende steht eben kein Buch über Yoga als Gesundheitspraxis, sondern ein auto-fiktionaler Roman über Sehnsucht, Angst, Liebe, Krankheit und Beziehungen.

Patrick Radden Keefe: Empire of Pain (2021)

„Empire of Pain“ folgt dem Wirken der Sackler-Familie. Alles beginnt mit der Geburt von Arthur, Mortimer und Ramond Sackler in Brooklyn in den 30er Jahren. Aus ihnen werden Pioniere im Feld des pharmakologischen Marketings, aber auch Treiber einer Opiod-Krise.

Christian Kracht: Faserland (1995)

Aktuell mit seinem neusten Roman und Bestseller „Eurotrash“ wieder in aller Munde: Christian Kracht. Ich selbst habe es noch nicht gelesen aber kann jedem sein 1995 erschienenen Debut-Roman „Faserland“ ans Herz legen.

Special: Top Historische Romane

Historische Romane sind wie Birnen (für mich). Sehen von außen alle sehr gleich aus. Erst wenn man reinbeißt, weiß man ob man sie mag. In diesem Beitrag drei meiner Liebelings-Romane aus diesem Genre.

G. Simsion: Die Rosie-Buchreihe

Normalerweise reicht solch ein Satz in der Beschreibung eines Buches, um es gar nicht erst aufzuschlagen: „Der große Bestseller über den unwahrscheinlichsten romantischen Helden aller Zeiten.“ Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich habe alle drei Teile dieser Buchreihe extrem gerne gelesen und mich sehr gut unterhalten gefühlt.

J. Chang & J. Halliday: Mao (2005)

Diese fast tausend Seiten umfassende Biografie über Mao Tse-tung ist keine leichte Kost. Ich war phasenweise über das Leid geschockt, welches der erste Staatspräsident der Volksrepublik China über sein eigenes Volk gebracht hat. Das Buch folgt dem Leben des 1893 noch in einem kaiserlich-geprägten Land geborenen Mao, bis zu seinem Tod 1976.

Anthony Doerr: Wolkenkuckucksland (2021)

Wahnsinns Roman! Dieses Buch war für mich eine echte Reise im allerbesten Sinne. Unglaublich fesselnde und berührende Geschichte, super schön geschrieben. Die Leben von verschiedenen Menschen in verschiedenen Zeitalter werden miteinander zu einem roten Faden verwoben.

Michael J. Sandel: Gerechtigkeit (2013)

Wer eine spannende Einführung in verschiedene politische Theorien der Gerechtigkeit sucht, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen, welches auf den Vorlesungen des Harvard Professors Michael J. Sandel beruht.

Eric Metaxas: Bonhoeffer (2011)

Dieses Buch las ich kurz nach seiner Erscheinung 2011 und hat über Jahre hinweg in mir nachgeklungen. Sein religiös-motivierter Widerstand gegen Hitler kostete ihn 1945 im KZ Flossenbürg das Leben.

Miller, Türeci, Şahin: Projekt Lightspeed (2021)

Vermutlich DAS Wissenschaftsbuch des Jahres. Mir kam die Phrase in den Kopf: „Steve Jobs in weißem Kittel²“.

Themen-Special: Lebensführung & Selbsthilfe

Heute ein spezieller Beitrag zu Büchern, die sich um die Frage drehen wie man mit persönlichen, insbesondere auch emotionalen Herausforderungen umzugehen kann. Ich habe hier 4 Bücher zusammengestellt, die ich alle gelesen habe und die in ihrer Perspektive grundverschieden sind. Zugespitzt ein amerikanischer Blick, ein abendländischer Blick, ein fernöstlicher Blick und ein wissenschaftlich-biografischer Blick auf das eigene Erleben.

Svenja Flaßpöhler: Sensibel (2021)

Svenja Flaßpöhler wagt sich an die Frage: „Wann muss die Gesellschaft sich ändern, weil ihre Strukturen schlicht ungerecht sind – und wann muss das Individuum an sich arbeiten, weil es die Chancen, die es doch eigentlich hätte, nicht nutzt? […] Wo hört das Vorrecht auf, wo fängt die Eigenleistung an?“

Schwartz/Perrot: Robert Koch und Louis Pasteur (2015)

Wen Wissenschaft, Geschichte und Lebensgeschichten interessieren, dem empfehle ich dieses Buch. Denn es verbindet die Geschichte Robert Kochs mit einem der bedeutendsten französischen Wissenschaftler – Louis Pasteur.

Rüdiger Nehberg: Dem Mut ist keine Gefahr gewachsen (2020)

Ich würde ja schreiben man könne nur die Hälfte glauben, was Rüdiger Nehberg in diesem Buch erzählt. Das Problem ist, dass es so verdammt viel Beweismaterial für die Geschichten gibt die er berichtet, dass man nur sagen kann: Wow. Was ein Leben. Was ein Mensch.

Marc Elsberg: Gier (2019) & Der Fall des Präsidenten (2021)

Heute empfehle ich gleich zwei Bücher. Der Autor dürfte vielen schon bekannt sein. Der Österreicher Marc Elsberg schafft es immer wieder auf die Bestsellerliste und das meiner Ansicht nach zurecht. In den letzten Wochen habe ich diese beiden Romane von ihm gelesen und fand beide sehr gut.

Rainer Maria Rilke: Briefe an einen jungen Dichter (1929 / 2019)

Hier entfaltet sich in Form eines kurzen Briefwechsels die faszinierende Denkwelt des 1875 in Prag geborenen Lyrikers. Adressat ist der junge, literarisch interessierte, Offiziersanwärter Franz Xaver Kappus. Die Antworten zu denen Kappus Briefe Rilke gedrängt haben, haben mich tief berührt und zeigen einmal mehr, dass wenn es um den Umgang mit den Höhen und Tiefen des Lebens geht auch in den Gedanken längst vergangener Generationen ein Reichtum steckt.

Harry G. Frankfurt: Bullshit (2014)

In einer humorvollen und zielstrebigen Art und Weise untersucht der amerikanische Philosoph Harry G. Frankfurt das Wort „Bullshit“ in all seiner Breite. Insbesondere zeigt er was der Unterschied zwischen Bullshit und Lügen ist und warum Bullshit so gefährlich für unsere Gesellschaft und Debattenkultur ist.

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