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Themen-Special: Lebensführung & Selbsthilfe

Heute ein spezieller Beitrag zu Büchern, die sich um die Frage drehen wie man mit persönlichen, insbesondere auch emotionalen Herausforderungen umzugehen kann. Ich habe hier 4 Bücher zusammengestellt, die ich alle gelesen habe und die in ihrer Perspektive grundverschieden sind. Zugespitzt ein amerikanischer Blick, ein abendländischer Blick, ein fernöstlicher Blick und ein wissenschaftlich-biografischer Blick auf das eigene Erleben.

Svenja Flaßpöhler: Sensibel (2021)

Svenja Flaßpöhler wagt sich an die Frage: „Wann muss die Gesellschaft sich ändern, weil ihre Strukturen schlicht ungerecht sind – und wann muss das Individuum an sich arbeiten, weil es die Chancen, die es doch eigentlich hätte, nicht nutzt? […] Wo hört das Vorrecht auf, wo fängt die Eigenleistung an?“

Schwartz/Perrot: Robert Koch und Louis Pasteur (2015)

Wen Wissenschaft, Geschichte und Lebensgeschichten interessieren, dem empfehle ich dieses Buch. Denn es verbindet die Geschichte Robert Kochs mit einem der bedeutendsten französischen Wissenschaftler – Louis Pasteur.

Rüdiger Nehberg: Dem Mut ist keine Gefahr gewachsen (2020)

Ich würde ja schreiben man könne nur die Hälfte glauben, was Rüdiger Nehberg in diesem Buch erzählt. Das Problem ist, dass es so verdammt viel Beweismaterial für die Geschichten gibt die er berichtet, dass man nur sagen kann: Wow. Was ein Leben. Was ein Mensch.

Marc Elsberg: Gier (2019) & Der Fall des Präsidenten (2021)

Heute empfehle ich gleich zwei Bücher. Der Autor dürfte vielen schon bekannt sein. Der Österreicher Marc Elsberg schafft es immer wieder auf die Bestsellerliste und das meiner Ansicht nach zurecht. In den letzten Wochen habe ich diese beiden Romane von ihm gelesen und fand beide sehr gut.

Rainer Maria Rilke: Briefe an einen jungen Dichter (1929 / 2019)

Hier entfaltet sich in Form eines kurzen Briefwechsels die faszinierende Denkwelt des 1875 in Prag geborenen Lyrikers. Adressat ist der junge, literarisch interessierte, Offiziersanwärter Franz Xaver Kappus. Die Antworten zu denen Kappus Briefe Rilke gedrängt haben, haben mich tief berührt und zeigen einmal mehr, dass wenn es um den Umgang mit den Höhen und Tiefen des Lebens geht auch in den Gedanken längst vergangener Generationen ein Reichtum steckt.

Harry G. Frankfurt: Bullshit (2014)

In einer humorvollen und zielstrebigen Art und Weise untersucht der amerikanische Philosoph Harry G. Frankfurt das Wort „Bullshit“ in all seiner Breite. Insbesondere zeigt er was der Unterschied zwischen Bullshit und Lügen ist und warum Bullshit so gefährlich für unsere Gesellschaft und Debattenkultur ist.

Mark Sullivan: Unter blutrotem Himmel (2019)

Protagonist dieses Romans ist Pino Lella, ein italienischer Jugendlicher der kurz vor und während des zweiten Weltkrieges auf einen Schlag erwachsen werden muss. Die ganze Geschichte spielt in und um Mailand und basiert auf einer wahren Begebenheit. Wie bei vielen Büchern und Geschichten deren historische Kontext der Krieg ist wird auch hier wieder deutlich wie nah Verzweiflung und Hoffnung, Liebe und Hass, und Leben und Tod beieinander liegen.

John Green: Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen? (2021)

„Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?“ ist eine Sammlung von kurzen Texten, die sich jeweils einen Aspekt unserer modernen Zeit widmen. Mit einem Augenzwinkern versieht der Autor John Green jedes Thema am Ende mit einer Bewertung auf einer Skala von 1 bis 5 Sterne – so wie man es in dem Internetzeitalter eben macht.

Tom Odell: Herrschaft – Die Entstehung des Westens (2021)

Tom Holland arbeitet sich in diesem Buch durch wichtige Stationen dessen was wir heute als „Der Westen“ oder „westliche Zivilisation“ beschreiben. Bei so einem langen Zeitraum ist klar, dass dies nur möglich ist, wenn man eine bestimmte „Brille“ aufsetzt, durch die sich ergibt was relevant ist und was nicht. Diese „Brille“ ist in diesem Buch die christliche Kirchengeschichte.

Christine zu Salm: Dieser Mensch war ich (2015)

Christine zu Salm hat mit „Dieser Mensch war ich“ inspirierende Nachrufe zusammengestellt die einen zum Nachdenken anregen. Sollte man lesen – umso früher umso besser.

Philip P. Peterson: Paradox (2015)

Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regeln. Dieser Beitrag ist so ein Fall. Es geht nämlich um einen Roman aus der Kategorie „Science Fiction“. Ich kann mit diesem Genre relativ wenig anfangen. „Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit“ hat mich aber in eingesogen und nicht losgelassen.

Erich Fromm: Haben oder Sein (1976)

Dieses Buch ist tatsächlich eines wo ich sagen würde: Muss man gelesen haben. Denn der Sozialpsychologe seziert präzise zwei grundlegend verschiedene Existenzweisen mit denen man durchs Leben gehen kann – die des „Habens“ und die des „Seins“.

Robert Harris: Cicero Trilogie (2006-2015)

In diesem Beitrag geht es nicht nur um 1 sondern gleich 3 Bücher, nämlich die Trilogie von Robert Harris rund um die historische Person Marcus Tullius Cicero.

Andrea Wulf: Alexander von Humboldt (2015)

Heute geht es um eine Biografie zu Alexander von Humboldt, einen oder vielleicht der bedeutendste deutsche Universalgelehrter und Forschungsreisende, der von 1769 – 1859 gelebt hat. Anders als…

Jia Tolentino: TrickMirror (2021)

„TrickMirror“ ist eine Sammlung von neun scharfzüngigen und höchst relevanten Essays der amerikanischen Kulturkritikerin des New Yorker Jia Tolentino. Der deutsche Untertitel lautet „Über das inszenierte Ich“ und wird dem Inhalt tatsächlich mehr als gerecht, denn der gemeinsame Nenner aller Essays ist die Frage nach der Identität in unserer modernen Welt.

G. A. Cohen: Sozialismus. Warum nicht? (2009)

Im Rahmen meines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums ist mir dieses Büchlein in die Hände gefallen. Aber halt, keine Angst, es handelt sich hier nicht um reine Fach-Lektüre. Denn hier geht es nicht um trockene Theorie sondern um sehr große Ideen auf denen alles fußt, was unsere Lebenswirklichkeit bestimmt.

Marie-Janine Calic: Tito – Der Ewige Partisan (2020)

Der Balkan. Was wissen wir über diese Region, über ihre Geschichte und über die Menschen dort?🤔Ich muss zugeben ich relativ wenig. Das hat sich mit diesem Buch geändert und das auf sehr kurzweilige Art und Weise. Marie-Janine Calic erzählt in „Tito: Der ewige Partisan“ anhand der Biografie des jugoslawischen Führers die Geschichte Jugoslawiens.

Mitch Albom: Dienstags bei Morrie – Die Lehre eines Lebens (1997)

Dieses Buch aus dem Jahre 1997 dürfte vielleicht dem ein oder anderem schon bekannt sein, ich möchte es dennoch noch einmal empfehlen. Zugegeben: Würde es nicht auf einer echten Begebenheit beruhen, würde ich es vielleicht eher nicht hier empfehlen aus Angst in die Ecke „idealisierend, kitschig, Hollywood-Literatur“ gestellt zu werden. Aber hier sind wir🙂 Es ist ein Buch über das Sterben – oder über das Leben?

Werner Heisenberg: Das Teil und das Ganze (1969)

„Heisenberg“ – so nennt sich auch der Protagonist in der Serie Breaking Bad, wenn er seinen Aktivitäten im Drogengeschäft nachgeht. Das Pseudonym ist eine Huldigung an Werner Heisenberg, von dem dieses von ihm selbst verfasste Buch handelt. Der Nobelpreisträger von 1932 reflektiert hier sein Leben und Wirken. Man erhält einen faszinierenden Einblick in den Kopf eines der brillantesten deutschen Wissenschaftler in der Zeitperiode 1919 bis 1965.

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